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David Speiser Dritter im Boardercross von Stoneham
David on the Podium; (c) FIS O.Kraus
David Speiser (Oberstdorf) ist beim vierten Snowboard Cross-Rennen des LG Snowboard FIS Weltcup, dem ersten nach der 9. FIS Snowboard Weltmeisterschaft, aufs Podium gefahren und hat dem Snowboard Verband Deutschland (SVD) damit einen nahezu perfekten Start in die Weltcup-Woche im französischsprachigen Teil Kanadas beschert.

In Stoneham, nur 20 Autominuten von Quebec City entfernt, wurde der 30-Jährige hinter den beiden US-Amerikanern Nick Baumgartner und Jonathan Cheever Dritter. Sein Teamkollege Konstantin Schad (Fischbachau, 23) beendete das Rennen nach einem knappen Achtelfinalaus als 18ter.

Speiser sicherte sich mit dem heutigen Resultat das insgesamt sechste Weltcup-Podium seiner Karriere und damit auch die perfekte Wiedergutmachung für zuletzt sehr enttäuschende Rennwochen. „Nach der Handverletzung beim Weltcup in Telluride letzten Dezember und der Fersenprellung bei den X-Games ist ein Platz auf dem Podium natürlich super und ein guter Abschluss der letzten Wochen“, so der SBX-Veteran des SVD.

Konsti in der Quali; (c) FIS O.Kraus
Der Olympia-Achte überzeugte heute vor allem mit eisernem Willen und Kämpferherz. Herausragend dabei seine Leistung im Semifinale, als er in der Roller-Sektion zur Hälfte des Kurses gleich an beiden russischen Konkurrenten vorbeizog. Aber auch sonst überzeugte Speiser in seinen K.o.-Heats.

Dementsprechend fiel sein Fazit aus: „Ich hatte zwar auch Glück, aber das gehört auch dazu. Man darf eben nie aufgeben. Ich stehe nach wie vor gut auf dem Board. Jetzt kann ich in Ruhe meine Ferse hochlegen und in drei Wochen bei den letzten Rennen im März ohne den Handschutz fahren.“

David Viertelfinale; (C) FIS, O. Kraus
Bei den letzten Snowboard Cross-Weltcups der Saison wird dann auch noch einmal Konstantin Schad sein Glück versuchen, der trotz großer Aufholjagd am Ende knapp in seinem Achtelfinale gescheitert war. In der ersten Kurve war der Schweizer Marvin James gestürzt und der Bayer an ihm hängengeblieben.
„Das war mal wieder typisch. Ich konnte nicht ausweichen, habe viel Schwung verloren und habe dann noch einmal alles versucht. Am Ende war ich ganz dicht dran, aber konnte Nick und Jonathan nicht mehr abfangen. Und die werden am Ende Erster und Zweiter“, so Schad enttäuscht nach dem Rennen.

Bei den Rennen ging der Sieg ebenfalls an eine US-Amerikanerin. Die amtierende Weltmeisterin Lindsey Jacobellis überquerte vor der Weltcup-Führenden Dominique Maltais (CAN) und Deborah Anthonioz die Ziellinie.

Ergebnisse im Detail...

 
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