Multithumb found errors on this page:
There was a problem loading image /kunden/193133_82152/webseiten/snowboardverband/images/stories/Personen/Selina_Joerg/Selina_Joerg_action_WC_Kreischberg_060110.jpg
Zum zweiten Mal nach 2006 startet der LG Snowboard FIS Weltcup 2011 in Holland. Nachdem der ursprünglich geplante Auftakt in Südamerika (Snowboard Cross in Argentinien) abgesagt werden musste, ist der Parallel Slalom am kommenden Sonntag, den 10. Oktober 2010, der erste Wettbewerb der weltweiten Tour. Die alpinen Snowboarder eröffnen mit dem Rennen in der SnowWorld Landgraaf nicht nur die neue Saison, sondern auch den Kampf um einen der zwei neuen Gesamt-Weltcup-Titel.
Mit dem Startschuss der Weltcup-Saison 2011 gilt zwar die alte Disziplinen-Weltcup-Wertung weiter, doch wurde der alte Gesamt-Weltcup aufgeteilt. Von nun an wird der beste Freestyle Snowboarder (Halfpipe, Big Air und Slopestyle) sowie der beste Renn- bzw. Speed-Spezialist gesucht (Parallel und Snowboard Cross).
Im Kampf um letzteren bekommt die internationale Elite der Raceboarder nun die erste Chance, Punkte zu sammeln. Die Carving-Asse nutzen bei ihren Kopf-an-Kopf-Duellen die sicheren Schneeverhältnisse auf dem 250 Meter langen Hallenkurs der SnowWorld bereits zum sechsten Mal in Folge bei ihrem ersten Rennen des neuen Winters. Insgesamt ist es der achte PSL, der im Kühlschrank des LG Snowboard FIS Weltcups durchgeführt wird.
Orange (FRA) überträgt ab 13:00 Uhr (MESZ) live, Eurosport 2 strahlt die K.o.-Finals etwas verspätet ab 17:00 Uhr re-live aus.
Top Starterfeld in Holland
Alle Jahre wieder finden sich die besten Fahrer der Parallel-Szene in der SnowWorld Landgraaf ein. Neben der Lokalmatadorin Nicolien Sauerbreij (NED), die im vergangenen Winter mit Olympia-Gold ihre Karriere krönte, stehen auch die Zweiten der Winterspiele von Vancouver 2010, Benjamin Karl (AUT) und Ekaterina Ilyukhina (RUS), in den Startlöchern. Außerdem zählen die Österreicherinnen Marion Kreiner und Claudia Riegler sowie deren Landsmänner Siegfried Grabner und Andreas Prommegger zu den Podiumskandidaten.
Auch das slowenische Männerteam um Rok Flander und das durch das Karriereende von Olympiasieger Jasey-Jay Anderson geschwächte kanadische Team um das Top-Talent Michael Lambert rechnen sich einiges aus.
Die deutsche Equipe hofft während der Babypause von Zugpferd Amelie Kober auf die Vierte und Fünfte von Vancouver, Selina Jörg und Anke Karstens sowie auf den WM-Dritten von 2009, Patrick Bussler. Die Schweiz setzt hingegen auf die Erfahrung von Simon Schoch und Fränzi Mägert-Kohli. Insgesamt starten mehr als 100 Boarder aus 19 Ländern.
Man darf gespannt sein, wer nach der Abschaffung der einteiligen Rennanzüge am Schnellsten durch den Parallelkurs carven wird.
Zeitplan Parallel Slalom in Landgraaf, Holland
Sonntag, 10. Oktober 2010: Qualifikation Frauen und Männer ab 09:00 Uhr
Finale Frauen und Männer ab 13:00 Uhr
|