Bereits Ende August, wenn viele Wintersportler noch den Sommerschlaf halten oder sich mitten in den Vorbereitungen befinden, geht es für die Freestyler des Snowboard Verband Deutschland (svd) bereits wieder zur Sache.
Im Cardrona Alpine Resort, Neuseeland, findet zum Auftakt der neuen
Weltcup-Saison ein Halfpipe-Wettbewerb statt, der zugleich den Abschluss
der derzeit laufenden 100% Pure New Zealand Winter Games bilden wird.
Am Samstag, 27. August, startet die Halfpipe-Qualifikation um 9:10 Uhr.
Am Sonntag, 28. August, treten dann die besten Rider ab 13:00 Uhr in
zwei Finalläufen gegeneinander an.
Nach dem sich Johannes Höpfl beim Training am Handgelenk verletzt hat, wird Deutschland nach derzeitigem Stand lediglich vom Nachwuchsboarder Linus
Birkendahl (Berg, 16) vertreten, der sich schon seit rund zwei Wochen
down under gemeinsam mit Luis Eckert (Hinterzarten, 15), Andre Höflich
(Kempten, 14) und Tobias Grünwald (Oberammergau, 12) in einem
Trainingslager auf die erste Härteprüfung der neuen Saison vorbereitet.
Neben dem deutschen Nachwuchstalent gehen auch zahlreiche Top-Rider aus
der ganzen Welt an den Start. Dazu zählen unter anderem der
Olympia-Vierte aus der Schweiz, Iouri Podladtchikov, der amtierende
Weltmeister Nathan Johnstone (AUS) oder der Japaner Ryo Aono, der erst
vor Kurzem die Burton New Zealand Open für sich entscheiden konnte.
In der Damenkonkurrenz droppen neben der Olympiasiegerin von 2006 und
Zweiten von Vancouver 2010, Hannah Teter (USA), die amtierende
Weltmeisterin Holly Crawford (AUS) und das starke Team aus China in die
Pipe. Die Teilnahme von Silvia Mittermüller ist indes noch ungewiss. Die
Münchnerin hatte sich im Rahmen des Slopestyles der NZ Open, am Ende
wurde sie Elfte, eine Sprunggelenksverletzung zugezogen. Ob die
28-Jährige starten kann, entscheidet sich daher kurzfristig.
Nach dem Weltcup-Auftakt tritt das Team des Snowboard Verband
Deutschland die Heimreise an und hofft, möglichst bald am Kitzsteinhorn
weitere Trainingseinheiten umsetzen zu können. Erst letzten Monat wurde
der Kooperationsvertrag mit dem Wintersportgebiet um ein weiteres Jahr
verlängert.
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