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Isabella Laböck Zweite im Parallel Slalom von Carezza - Anke Karstens wird Dritte
| Isabella Laböck Zweite im Parallel Slalom von Carezza - Anke Karstens wird Dritte |
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von links nach rechts Isabella Laböck, Patrizia Kummer, Anke Karstens c Oliver Kraus/FIS Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 24) verpasste indes als 17ter der Qualifikation nur knapp das Finale. Maximilian Köpf (Jungholz, 27) wurde 35ter, Cheyenne Loch (Schliersee, 17) 37te. Nach dem erfreulichen Resultat des deutschen Teams jubelten die beiden Treppchen-Jägerinnen im Zielraum gemeinsam um die Wette. Vorneweg Isabella Laböck: „Endlich“, schrie die Bayerin, die vom Sprecher während des Finales aufgrund ihrer Mitgliedschaft beim VSC Klingenthal fälschlicherweise als Preussin tituliert worden war. „Gestern habe ich noch so eine Art Sinnkrise gehabt. Dann kommt heute so etwas raus. Das ist echt gigantisch. Dass ich auf dem Podium stehe, ist ein Hammergefühl!“ Zumal die Qualifikations-Sechste auf ihrem Weg ins lang ersehnte Finale die amtierende Weltmeisterin Hilde-Katrine Engeli (NOR) sowie die beiden starken Österreicherinnen Marion Kreiner und Julia Dujmovits aus dem Weg räumte. Gegen die beiden Snowboarderinnen aus dem Nachbarland machte „Bella“ zwei Mal einen Rückstand gut, was ihr im Finale allerdings nicht mehr gelang. „Es war ein brutaler Ritt. Ich habe im zweiten Lauf des Finales noch mal alles probiert. Wer heute vorne gelandet ist, hat es sich wirklich verdient. Es war technisch sehr anspruchsvoll, und dementsprechend kaputt war der Kurs zum Schluss.“ Vor allem der rechte Lauf war extrem angegriffen, was Anke Karstens im Achtel- wie auch Semifinale zu spüren bekam: „Man erwartet zwar als Qualibeste einiges, aber jedes Duell ist ein Neuanfang. Es war nicht leicht. Der rote Kurs hat mir immer wieder Schwierigkeiten gemacht.“ Von denen lies sich die Raceboarderin aber nicht beirren und holte im ersten Duell mit Nadya Ochner (ITA) sogar noch die maximale Penalty-Zeit von 1.39 Sekunden auf. Und auch in den anderen Begegnungen mit Nathalie Desmares (FRA), Kummer und Dujmovits konnte die 26-Jährige auf ihrem Weg zum vierten Podium der Karriere an alte Stärken anknüpfen. „Ich freue mich sehr. Es hat lange gedauert, das letzte Podium war 2008, auch in Italien. Seitdem habe ich immer wieder Probleme gehabt, ins Finale zu kommen und dort eine Runde zu überstehen. Es ist toll, dass ich es jetzt wieder aufs Podium geschafft habe. Ich habe das Ergebnis gebraucht, um meinen Kaderstatus B1 halten zu können.“ Nicht ganz so erfolgreich lief es indes für Amelie Kober. Nach Rang drei gestern, reichte es für die WM-Vierte von 2011 nach dem frühen Aus im Achtelfinale gegen die spätere Siegerin dieses Mal nur zu Platz 13: „Ich bin dennoch zufrieden. Heute haben die Beine nicht mehr so mitgespielt. Ich habe gestern schon viel Kraft gelassen.“ Der Sieg bei den Männern ging an Benjamin Karl (AUT), der Simon Schoch (SUI) und Landsmann Siegfried Grabner (AUT) auf die Plätze zwei und drei verwies. Nach der Weihnachtspause geht es im Neuen Jahr erneut mit einem Parallel Slalom weiter. Am 13. Januar 2012 steht am Jauerling in Österreich der fünfte Parallel-Wettbewerb der Saison auf dem Programm. |











