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Patrick Bussler verpasst das Podium als Vierter knapp
Patrick Bussler © Oliver Kraus / FIS
BAD GASTEIN, Österreich, 15. Januar – Patrick Bussler (Aschheim, 27 Jahre) hat beim heutigen Parallel Slalom-Weltcup in Bad Gastein als Vierter denkbar knapp die Podestplätze verpasst, aber dank einer extrem starken Leistung in den Finalläufen mit dem zweitbesten Weltcup-Ergebnis seiner Karriere aufhorchen lassen. „Bad Gastein liegt mir einfach, deshalb hatte ich mir schon Hoffnungen gemacht. Ich bin wirklich sehr zufrieden“, erklärte der WM-Dritte von 2009, dem aufgrund eines Materialfehlers sogar noch ein besseres Resultat auf dem Buchebenhang verwehrt wurde.

Vor dem Halbfinal-Duell mit dem späteren Zweiten Aaron March (ITA), der Sieg ging an dessen Landsmann Roland Fischnaller (ITA), war dem zweifachen Vater eine Feder am linken Schuh gebrochen, wodurch Bussler nicht die notwendige Kraftübertragung herstellen konnte.

„Ich habe noch versucht, das Beste daraus zu machen und den Schuh so gut es ging mit Tape geflickt. Aber ich habe nicht die Härte, die ich mit einem funktionstüchtigen Schuh habe, hinbekommen.“

Bei den Damen verpasste das zuletzt durchaus erfolgsverwöhnte Raceboard-Team des Snowboard Verband Deutschland (SVD) die Top-5 Ränge, nachdem für Isabella Laböck (Prien, 25) und Amelie Kober (Fischbachau, 24) im Viertelfinale gegen Marion Kreiner (AUT) sowie die spätere Siegerin Patrizia Kummer (SUI) Schluss war. Am Ende standen Platz sieben und acht zu Buche.

„Es ist schade“, erklärte dann auch Isabella Laböck nach dem Ausscheiden aufgrund eines Fahrfehlers.

„Ich wollte die drei Zehntel aufholen und habe voll attackiert. Ich wusste, dass ich das schaffen kann, aber ich bin leider mit dem Schuh am Wannenrand weggerutscht. Da kann man dann nichts mehr machen. Da ist man einfach weg.“

Deutlich enger ging es bei Amelie Kober zu, die wie schon am JAUerling nur knapp das Nachsehen gegen die Weltcup-Führende aus der Schweiz, Patrizia Kummer, hatte.

„Na klar ist man ein bisschen enttäuscht, aber mehr war heute einfach nicht drin. Ich bin leider nicht besser gefahren“, so die Olympiazweite von Turin 2006.

„Jetzt muss ich einfach nach vorne schauen und mich auf den Heim-Weltcup am Sudelfeld vorbereiten.“

Neben den drei in den Top-8 klassierten Deutschen schafften auch noch Selina Jörg (Sonthofen, 23), Anke Karstens (Bischofswiesen, 26) und Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 24) den Einzug in das Finale der besten 16 Rider.

Während Karstens Neunte und Jörg 13te wurde, durfte sich Bergmann als Zwölfter nicht nur über sein bis dato bestes Weltcup-Ergebnis freuen, sondern auch über die erste Teilnahme an der Final-K.o.-Runde.

„Ich bin sehr zufrieden und einfach nur überglücklich. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Rennen, daran anknüpfen kann“, so Bergmann.

Rosa Czipf (Esslingen, 22) und Maximilian Köpf (Jungholz, 27) wurden 21te bzw. 38ter.
 
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