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Raceboarder starten im Weltcup-Kühlschrank in die neue Saison

Anke Karstens © Oliver KrausNachdem bereits vor etwas mehr als einem Monat die Freestyler des Snowboard Verband Deutschland (SVD) ihren Winter erfolgreich in Neuseeland eröffnet haben, ziehen kommenden Donnerstag auch die Raceboarder nach. Beim einzigen Hallenevent des LG Snowboard FIS Weltcup 2012 nehmen am 13. Oktober acht deutsche Snowboarder den Parallel Slalom in der SnowWorld Landgraaf in Angriff.


Angeführt werden die Carvingasse von der im letzten Jahr erfolgreichsten deutschen Weltcup-Athletin, Isabelle Laböck (Prien, 25 Jahre) sowie von Amelie Kober (Miesbach, 23), die bereits drei Mal in Holland gewinnen und nach der Geburt ihres Sohnes Lorenz vor einem Jahr wieder das komplette Sommertraining mitmachen konnte.

Eine Tatsache, die Cheftrainer Andreas Scheid nicht nur freut sondern auch zuversichtlich stimmt: „Es war schön, dass Amelie Kober im vollen Umfang dabei war und sich wie das gesamte Team bei guten Bedingungen in Zermatt auf den ersten Weltcup vorbereiten konnte.“

Dort holten sich auch Anke Karstens (Piding, 25), Selina Jörg (Sonthofen, 23) und Cheyenne Loch (Schliersee, 17) sowie deren männliche Mitstreiter Patrick Bussler (Aschheim, 27), Maximilian Köpf (Jungholz, 25) und Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 24) den letzten Feinschliff, um wie Laböck und Kober die Kopf-an-Kopf-Duelle auf dem relativ flachen, rund 200 Meter langen Kunstschneekurs von Landgraaf in Angriff zu nehmen.

Die Zielsetzung für den Saisonauftakt der Raceboarder ist, trotz der langen Wettkampfpause, hoch gesteckt, wie der 39-jährige Coach durchblicken lässt: „Alle sind hochmotiviert und wollen wissen, wo sie stehen. Unser Ziel ist eine sichere und solide Finalteilnahme der arrivierten Fahrer. Außerdem sieht die Marschroute zwei Top-8-Platzierungen vor.“

Ähnlich optimistisch, wenn auch aufgrund der in den letzten Jahren in Holland eher enttäuschenderen Resultate etwas zurückhaltender, geht Isabella Laböck die „Wundertüte Landgraaf“ an: „Ich bin schon oft mit hohen Erwartungen angereist. Dieses Mal werde ich es nüchterner angehen und alles auf mich zukommen lassen. Ich weiß, ich habe super trainiert, aber der Weltcup in der Halle hat definitiv seine eigenen Gesetze. Also lassen wir uns überraschen, wie es dieses Jahr ausgeht.“
 
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