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Sechs SVD-Raceboarder beim Parallel Slalom von Moskau am Start

Beim letzten Parallel Slalom des LG Snowboard FIS Weltcup 2011 geht am Samstag, den 5. März, auf dem Vorobyovy Gory-Gelände in Moskau (RUS) ein sechsköpfiges Team für den Snowboard Verband Deutschland (SVD) an den Start. Neben der momentan im Weltcup-Ranking als Siebte bestplatzierten Deutschen Isabella Laböck (Prien, 24) nehmen auch Anke Karstens (Piding, 25), Selina Jörg (Sonthofen, 22), Patrick Bussler (Aschheim, 26), Maximilian Köpf (Jungholz, 24) und Amelie Kober (Miesbach, 23), die während der Übersee-Rennen in Korea und Kanada pausiert hatte, den achten von insgesamt zehn Parallel-Wettbewerben dieses Weltcup-Winters in Angriff.

 

Vor allem für Laböck, die in den letzten vier Weltcup-Rennen mit drei Top-5-Platzierungen aufhorchen hatte lassen, entscheidet sich beim einzigen Weltcup-Stopp in Russland, dessen Finale unter Flutlicht stattfinden wird, ob diese Saison die beste der Polizeimeisterin wird oder nicht.

Denn mit derzeit 2.280 Punkten liegt „Bella“ noch in Schlagdistanz zu den Top-3 des Weltcup-Rankings. Zwar sind die Weltcup-Führende Ekaterina Tudegesheva (RUS, 4.890)und die zweite Fränzi Mägert-Kohli (SUI, 3.910) schon weit enteilt, doch Claudia Riegler könnte als Dritte mit momentan 3.240 Punkten durchaus noch von der 25-Jährigen abgefangen werden.
„Ich bin noch nicht zu weit weg und kann das noch schaffen. Dafür muss aber dieses Wochenende ein gutes Ergebnis her. Mein Hauptziel bleibt aber ein Platz in den Top-5, und da wird der PSL in Moskau übermorgen ein entscheidendes Wörtchen mitreden“, so die Olympia-Fünfzehnte.

Auch Amelie Kober, die nach den Übersee-Stopps in der russischen Kapitale erneut in das Renngeschehen eingreifen wird, hofft auf ein gutes Resultat, auch wenn die junge Mutter im Vorfeld des drittletzten Parallel-Rennens eine zu große Erwartungshaltung dämpft.

„Man darf nicht zu viel erwarten, denn trotz des regelmäßigen Trainings fehlt natürlich im Vergleich zu den anderen noch die Fitness. Allerdings hoffe ich schon auf gute Ergebnisse in den letzten drei Rennen“, so Deutschlands erfolgreichste Raceboarderin der letzten Jahre.

 
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