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Snowboard Crosser eröffnen ihre Saison mit zwei Rennen in Lech
Ganz links Konstantin Schad / c FIS
Nachdem bereits die anderen Snowboard-Disziplinen ihren Wettkampfwinter eröffnet haben, geht es für die Boardercrosser morgen und übermorgen ebenfalls richtig los. Am 6. und 7. Dezember 2010 stehen in Lech am Arlberg (AUT) die ersten beiden Rennen des SBX Weltcups auf dem Programm.

 Auf dem 1.350 Meter langen, von Anders Forsell (SWE) gebauten Kurs am Schlegelkopf misst sich nicht nur das Nationalteam des Snowboard Verband Deutschland (SVD) mit der internationalen Spitze, sondern auch der Nachwuchs, die sogenannte Lehrgangsgruppe 2.

Beiden Snowboard Cross-Rennen, von denen das erste am Dienstag mit dem einzigen SBX-Nachtfinale unter Flutlicht gleich ein echtes Highlight im  Rennkalender bringt, kommt mit Blick auf die im Januar 2011 stattfindende FIS Snowboard WM in La Molina (ESP) eine große Bedeutung zu. Denn nur in Lech sowie beim Snowboard Cross kommende Woche in Telluride, USA, können die nationalen Qualifikationskriterien (mindestens ein Top-16-Resultat) eingefahren werden.

Eine Aufgabe, der sich speziell das Nationalteam um David Speiser (Oberstdorf), Konstantin Schad (Fischbachau) und Maximilian Stark (Unterhaching) stellen muss. Vor allem dem Olympia-Achten Speiser sowie Schad, der in Vancouver als 33. die K.o.-Runde knapp verpasste, traut SBX-Trainer Gernot Raitmair die Erfüllung der Quali-Auflagen zu: „Beide haben das Zeug dazu. Vor allem David. Der ist weltklasse. Es wäre schön, wenn ihm in dieser Saison auch mal der Sprung ganz nach oben aufs Treppchen gelingen würde.“

Allerdings dämpft der Österreicher, der nur unweit vom Weltcup-Ausrichter-Neuling Lech zu Hause ist, auch ein wenig die Erwartungshaltung: „Vorhersagen sind schwer zu treffen, da natürlich die Wettkampfroutine fehlt.“

Neben den SVD-Assen steht in Lech aber auch die zweite Garde des Snowboard Cross-Teams unter genauerer Beobachtung. Die Lehrgangsgruppe 2 um Martin Nörl (Adlkofen), Paul Berg (Konstanz) und Andreas Fischle (Esslingen) bekommt in Österreich die Chance, Erfahrung auf höchstem Wettbewerbslevel zu sammeln.

„Alle drei fahren am Montag im Training noch einen internen Qualiheat aus. Die beiden Schnellsten bekommen jeweils den offenen vierten Startplatz am Dienstag sowie Mittwoch“, so Raitmair. Für die drei Talente ein in dieser Saison einmaliges Erlebnis, da „wir alle bei den anderen europäischen Weltcup-Rennen vor der Junioren-WM nicht zusätzlich aus der Schule nehmen können“, fasst der Trainer zusammen.

Zeitplan und TV-Zeiten

Dienstag, 7. Dezember:    Qualifikation ab 09:10 Uhr, Finale ab 17:40 Uhr
Mittwoch, 8. Dezember:  Qualifikation ab 08:30 Uhr, Finale ab 12:45 Uhr

Eurosport 2 überträgt beide K.o.-Finals komplett live. Das österreichische Fernsehen steigt jeweils in den Viertelfinals ein. Am Dienstag überträgt ORF Sport+ ab ca. 18:05 Uhr live, am Mittwoch ORF 1 ab 13:00 Uhr live.

Zudem sendet TW1, der österreichische Sportsender das Nachtfinale am 07.12.10 live.

 
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