Mit einem vollgepackten verlängerten Wochenende endet die Weltcup-Saison der Snowboarder in Arosa. Vom 24. bis 27. März stehen im Schweizer Ressort insgesamt vier Wettbewerbe auf dem Programm, von denen drei mit deutscher Beteiligung stattfinden werden.
In den beiden Boardercross-Rennen am 24. und 25. März starten Veteran
David Speiser (Oberstdorf, 30) sowie Konstantin Schad (Fischbachau, 23)
und Maximilian Stark (Unterhaching, 19) für den Snowboard Verband
Deutschland (SVD). Im Parallel Riesenslalom, der einen langen
Weltcup-Winter am 27. März beschließen wird, treten Isabella Laböck
(Prien, 24), Amelie Kober (Miesbach, 23), Selina Jörg (Sonthofen, 23)
und Anke Karstens (Piding, 25) sowie deren männliche Teamkollegen
Patrick Bussler (Aschheim, 26), Maximilian Köpf (Jungholz, 24) und
Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 23) an.
In der Schweiz kämpfen zwei Deutsche durchaus noch um Weltcup-Ehren.
So hat David Speiser bei noch zwei ausstehenden Rennen weiterhin Chancen
auf eine Top-Platzierung im Weltcup-Ranking. Da es für einen Sieg 1.000
Punkte gibt, wären bei optimalem Verlauf sogar noch der Titel und damit
die erste Kristallkugel für Deutschland in dieser Disziplin möglich.
Momentan liegt der Olympia-Achte mit 1.555 Punkten auf Platz sechs der
Wertung, 935 Punkte hinter dem Weltcup-Führenden Jonathan Cheever (USA,
2.490).
Nachdem die dominierende Raceboarderin dieser Saison, Ekaterina
Tudegesheva (RUS), sich vergangenes Wochenende bereits vorzeitig den
Parallel Weltcup-Titel gesichert hatte, hat Isabella Laböck zwar keine
Chancen mehr auf den ganz großen Coup. Doch Platz drei, den momentan
Marion Kreiner (AUT) mit 4.090 Punkten hält, ist durchaus noch zu
erreichen. Die Olympia-Fünfzehnte rangiert derzeit mit 3.440 Punkten auf
Platz fünf, nur 100 Punkte hinter der viertplatzierten Österreicherin
Claudia Riegler.
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