Wettkämpfe
Clark und Crepel siegen in Bardonecchia
| Clark und Crepel siegen in Bardonecchia |
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Im vierten Halfpipe-Wettbewerb des LG Snowboard FIS Weltcup 2009 haben sich heute in Bardonecchia/Melezet zwei Fahrer den Sieg gesichert, die vor drei Jahren an gleicher Stelle den Sprung auf das Olympische Podium verpasst hatten. Kelly Clark (USA) verwies im Finale der Damen, in dem die Top-5 der Winterspiele von 2006 vertreten waren, dank 45.1 Punkte ihre Teamkolleginnen, die damals Erste und Zweite geworden waren, Hannah Teter (43.2) und Gretchen Bleiler (39.4) auf die Plätze zwei und drei. Anders als bei den Damen, bei denen drei US-Girls auf dem Podium standen, schaffte es kein männlicher Vertreter aus den USA auf das Podium. Platz eins im Männerfinale ging an Mathieu Crepel (FRA, 47.0) vor dem zweitplatzierten Australier Nathan Johnstone (43.5) und Iouri Podladtchikov (SUI, 42.8). Von Genugtuung wollte die 25-Jährige Olympiasiegerin von 2002 nicht sprechen, doch ein positives Gefühl bescherte Kelly Clark ihr dritter Weltcup-Sieg dann doch: „Für mich persönlich ist es schön an dem Ort zu gewinnen, wo ich vor drei Jahren geschlagen wurde.“ 2006 hatte Clark das Podium als Vierte verpasst, heute reichte es dank eines sehr starken Runs zum Sieg. Nachdem Hannah Teter im zweiten Durchgang mit einem „Backside Air“, „Back-to-Back 540ern“, einem „Frontside 720“ und einem „Cab 540“ zwischenzeitlich die Führung von der im ersten Durchgang besten Riderin übernommen hatte, fand Clark in ihrem neunten Weltcup-Bewerb mit einem „Frontside Air“, einem „Backside 540“ sowie „Back-to-back 720ern“ und einem „Frontside 540“ die richtige Antwort. „Hannah (Teter) hatte einen sehr starken Lauf, aber ich bin danach einfach meinen Run gefahren und habe das gezeigt, was ich wollte. Ich freue mich diesen großartigen Event gewonnen zu haben und das die USA alle Top-3-Plätze holen konnte.“
Ähnlich zufrieden zeigte sich auch die heutige Zweite Hannah
Teter: „Es hat mich heute an 2006 erinnert, weil der Schnee ähnlich
soft war. Was soll ich sage. Ich bin in der tollen Situation, das tun
zu können, was ich möchte. Ich fahre mit den Besten der Welt und kann
mein Preisgeld an Kinder weitergeben, die weniger Glück haben“, so die
22-jährige Olympiasiegerin von 2006.
Crepel beendet Siegrun mit einem „Frontside 1260“ Crepel legte mit einem „Frontside 1080“ los, ließ einen „Cab 1080“, „Frontside Air“ sowie einen „Backside 540“ folgen, ehe er mit einem „Frontside 1260“ eindrucksvoll unterstrich, warum er heute zuoberst auf dem Podest stehen musste. „Nachdem die anderen im zweiten Run angegriffen hatten, musste ich auch noch einmal eine Schippe drauflegen. Und das ist mir gelungen, darüber freue ich mich. Ich wollte mein Bestes geben, auch nachdem die Fans hier alle für super Stimmung gesorgt hatten.“ Einer derjenigen, die den Bronzemedaillengewinner der WM 2009 zuvor unter Druck gesetzt hatten, war Nathan Johnstone, der als Zweiter sein bislang bestes Weltcup-Ergebnis einfuhr – und das, obwohl er gerade einmal vier Hits einstreute. Doch dank einer unglaublichen Höhe bei seinem „Cab 1080“, den „Back-to-back 900ern“ und einem „Lien Air“ konnte der 18-jährige Australier zwei Tage vor seinem Geburtstag die Judges überzeugen. „Ich bin super glücklich. Ich habe zuletzt an meiner Höhe gearbeitet, das hat sich heute ausgezahlt. Jetzt muss ich schauen, dass ich noch einen fünften Trick in meinen Run einbauen kann“, so Johnstone nach dem Finale. Ethan Morgan, der einzige Deutsche Starter belegte in der Pipe von Bardonecchia den 36. Rang.
Das Halfpipe-Podium von Bardonecchia
Ergebnissim Detail... |
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