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Weltcup-Sieger Stefan Gimpl auch im Big Air von Moskau das Maß aller Dinge

Big Air in Moskau
Mit seinem zweiten Saisonsieg in Folge hat Stefan Gimpl (AUT) in Moskau eindrucksvoll unterstrichen, warum er zu Recht den dritten Big Air Weltcup-Titel (4‘100 Punkte) seiner Karriere feiern durfte. Vor rund 20.000 Zuschauern, die sich vor der Staatsuniversität eingefunden hatten, verwies der erfolgreiche Titelverteidiger, der auch schon vergangene Saison an selber Stelle triumphiert hatte, mit 50,4 Punkten den Schweizer Thomas Franc (46.4) und Marko Grilc (SLO, 45.5) auf die Plätze zwei und drei.

„Den dritten Titel meiner Karriere zu feiern taugt mir voll. Es war eine super Saison in einem tollen Team. Ich kann es noch gar nicht fassen, wie viel Glück ich gehabt habe“, so der frischgebackene Big Air Weltcup-Titelträger Stefan Gimpl. Doch zumindest seine Performance in Moskau war alles andere als glücklich. Sicher und stylisch sind die Adjektive, die den heutigen Auftritt des 29-Jährigen besser umschreiben. Mit einem perfekten „Cab 900“ im ersten Durchgang setzte der Saalfeldener den Grundstein für den sechsten Weltcup-Sieg im 19ten Start. Und auch sein dritter Trick, ein „Frontside 900“ erzielte die Höchstwertung des letzten Durchgangs. „Dabei war ich wieder so nervös. Man könnte meinen, ich würde nach so vielen Erfolgen die Nervosität ablegen, aber es scheint nicht zu klappen. Dass es wieder gereicht hat, ist aber voll geil!“

Was beim einen wieder klappte, war beim anderen der endlich geplatzte Knoten. Noch im letzten Big Air in Quebec hatte Thomas Franc lange um den Sieg gekämpft, aber durch einen Patzer im letzten Durchgang alle Hoffnungen begraben müssen und den Wettbewerb als Achter beendet. Heute dagegen feierte der 20-Jährige sein erstes Weltcup-Podium. „Das ist einfach super! Nach Quebec habe ich gedacht, es könnte heute was gehen. Denn am Anfang der Saison ist es nicht so gut gelaufen. Doch am Schluss bin ich immer besser in Form gekommen.“ Wie gut der Davoser in Form war, bewies er mit einem astreinen „Frontside 1080“ und einem „Backside 720“, die ihm insgesamt eine um 0,9 Punkte bessere Wertung als Marko Grilc einbrachten.

Der Slowene hatte zuvor mit einem „Double Backflip“ wie schon vor zwei Wochen in Kanada das Publikum zum Schreien gebracht. Doch auch sein „Frontside 900“ im zweiten Durchgang war einmal mehr äußerst sauber ausgeführt: „Ich bin sehr glücklich, zum zweiten Mal auf dem Podium zu stehen. Es war ein cooler Wettkampf, eine super Location und ein tolles Publikum. Es war der perfekte Saisonabschluss für mich, denn jetzt kommen die Filmparts.“

 

 
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